Viele fleißige Hände machten aus einer alten Turnhalle das Schützenheim, das bis heute ein Mittelpunkt des Vanikumer Vereinslebens ist.
Einweihung05.06.1993
Vom Plan zum Treffpunkt
Gemeinsam gebaut.
Ende der achtziger Jahre entstanden die ersten Überlegungen zum An- und Ausbau. 1992 ging es los: Der Verein organisierte Arbeitsgruppen, bündelte handwerkliche Fähigkeiten und brachte das Projekt mit außergewöhnlicher Eigenleistung voran.
Im Jubiläumsjahr 1993 konnte die neue Halle eingeweiht werden – als sichtbares Zeichen dafür, was eine Gemeinschaft erreichen kann.
Der Weg zur Halle
Fünf Stationen. Ein Ziel.
1972
Die alte Schule Vanikum wird geschlossen.
1984
Der Verein pachtet die ehemalige Turnhalle.
1989
Erste Gespräche über den großen Umbau beginnen.
1992
Bauantrag, Genehmigung und erster Spatenstich.
1993
Einweihung im 100. Jubiläumsjahr des Vereins.
Der Bau in Zahlen
Leistung, die bleibt.
3.500Stunden Eigenleistung
6.500verarbeitete Steine
45 m³Beton und Mörtel
4.280 kgEisen
80 m²Holz
“
Viele fleißige Hände schufen in exakt sechs Monaten das, was wir hier heute sehen. Als Präsident bin ich stolz darauf, hier in Vanikum auf solche Schützen zurückgreifen zu können.
Historische Einweihungsrede
„Wir können nicht nur Feste feiern.“
Die Rede würdigt Schützen, Handwerker, Unterstützer und die Gemeinde. Sie erzählt von Rückschlägen, pragmatischen Lösungen und einer Bauzeit, in der das ganze Dorf zusammenrückte.
Chronik unserer Schützenhalle
Ein kühner Plan, viele fleißige Hände.
Von der alten Turnhalle über den großen Umbau und die Einweihung im
Jubiläumsjahr 1993 bis zum Brand, Wiederaufbau und der Renovierung 2019:
Die Schützenhalle ist ein Stück gelebte Vanikumer Vereinsgeschichte.
Von der Turnhalle zum Vereinsheim
Nach der Schließung der alten Schule Vanikum im Jahr 1972 suchte die
Gemeinde nach neuen Nutzungen. Am 1. Juni 1984 wurde die frühere
Turnhalle für zunächst zehn Jahre an den St. Hubertus Schützenverein
verpachtet. Ende der achtziger Jahre entstanden die ersten Pläne für
einen umfassenden Um- und Ausbau.
Planung und Finanzierung
1991 ließ sich der Verein ins Vereinsregister eintragen. Anfang 1992
wurden Bauantrag und Ausbaupläne vorgestellt. Vorgesehen waren
100.000 DM Zuschuss der Gemeinde und 50.000 DM Eigenleistung. Jeder
aktive Schütze sollte 15 Arbeitsstunden für das Gemeinschaftsprojekt
leisten.
Die Halle wächst
Die Arbeiten begannen am 1. Juni 1992. Es folgten erster Spatenstich,
Erdarbeiten, Bodenplatte, Grundsteinlegung und Außenmauern. Am
13. Juli wurde die Decke gegossen, am 24. September kamen Fenster und
Türen. Ab Oktober begann der Innenausbau in großer Eigenleistung.
Einweihung im Jubiläumsjahr
Im Jahr des hundertjährigen Vereinsbestehens wurde die neue
Schützenhalle feierlich eingeweiht. Präsident Peter Weber würdigte in
seiner historischen Rede die außergewöhnliche Leistung der Schützen,
Helfer, Handwerker, Lieferanten und der Gemeinde.
„Das Schützenheim steht in Flammen“
Um 7.45 Uhr ging der Notruf ein. Gebäude und Einrichtung wurden schwer
beschädigt; Vereinsfahne, Urkunden und Orden gingen verloren. Bereits
am 28. Januar beschloss die Generalversammlung den Wiederaufbau.
Ab 18. März wurde saniert, am 5. Januar 1997 erfolgte die Neueröffnung.
Ein lebendiger Treffpunkt
2016 übernahm Frank Spieker den Hausmeisterposten, später Dieter
Recklebe. Im Mai und Juni 2019 wurden Innenräume, Wände, Türen und
Vertäfelungen instand gesetzt und gestrichen. Neue Geräte ergänzten
die Ausstattung. Die Halle blieb sozialer Mittelpunkt des Dorfes.
Der Umbau in Zahlen
Gemeinschaft, die sichtbar bleibt.
3.500Stunden Eigenleistung
6.500verarbeitete Steine
45 m³Beton und Mörtel
4.280 kgverarbeitetes Eisen
80 m²verarbeitetes Holz
Originalseiten aus der Vereinschronik
Die ganze Geschichte in Bildern.
Die fünf Originalseiten dokumentieren Planung, Bau, historische
Einweihungsrede, den Brand von 1996 und die Renovierung 2019. Zum
Vergrößern einfach auf eine Seite klicken.